Ein Lobwedge ist nichts für mich!

"Ich brauche kein Lob Wedge! Ich steuere alles über mein Gefühl!"

 

Eine Aussage, die ich immer wieder von Kunden höre. Aber was genau ist es, dieses Gefühl? Was spürt dieser Golfer genau, ist es die Schlagfläche, den Rhythmus, den Griffdruck, die Sicherheit oder Unsicherheit vor oder während des Schlages? Das konnte mir bisher noch niemand genau erklären!

 

Sehen wir uns ein paar Fakten an:

Eine immer anders geöffnete Schlagfläche beim Sand Wedge, um Längen zu steuern ist eine gängige Meinung im Golfsport, schon als Anfänger wird man damit beglückt.

 

Tatsache ist jedoch, daß durch das Öffnen der Schlagfläche entscheidende Nachteile eintreten:

1. die Kante des Wege-Schlägerkopfes hebt vom Boden ab.

2. Die Trefferzone im Sweetspot wird stark verkleinert (siehe Foto).

 

Die Folge:

Die gehobene Kante begünstigt das sog. "Toppen" - der Ball wird zu hoch getroffen, erhält deutlich mehr Energie als geplant und rollt selbst bei richtigen Carry-Längen weit aus - selbst bei einem Grüntreffer landet der Ball oft dahinter im Bunker oder Rough. Das kostet zumeist einen Schlag auf der Scorecard.

 

Die verengte Trefferzone führt zu Treffern mit dem Schaft, wenn wir eine Idee zu mittig spielen, was wiederum einen Schlag kostet. Sprechen wir weiter außen an, um dies zu verhindern, bekommen wir nicht genug Energie auf den Ball, der Ball fliegt nicht weit genug auf das Grün. In Wahrheit ist dieser Schlag nur etwas für wirklich gute Spieler, da der Treffer deutlich schwieriger ist. Für Freizeitgolfer beginnt da oft ein Leidensweg!

 

Also was genau passiert jetzt mit unserem Gefühl? Unsicherheit, Ärger über die vergebene Chance? Können wir uns unter diesen Voraussetzungen wirklich wieder optimal auf den nächsten Schlag einstimmen?