Willkommen bei meinem Blog!

Dieser Blog hat ein großes Ziel: unsere Sicht auf die Golfwelt zu erweitern, neue Gedanken anzureißen, Dich zu inspirieren. 

Meine Intention ist es, Dir immer wieder wertvolle Inputs für Dein Golf, Dein Spiel mit mehr Spielfreude und Spielgenuß zu bringen, damit wir alle mehr von unsere Lieblingssport haben.

Stay tuned! Ein edles und schönes Spiel, Karl Heinz

 

 

 

Puttblog: Limitfaktor Putten

 

Warum Limitfaktor Putten? Warum kann umkonstantes Putten, Putten, das weniger gut funktioniert wie bei Deinen Freunden, Deinen Flightpartnern, ja sogar Deinen „Tunrnierkonkurrenten, warum kann dieses weniger gut entwickelte Putten zur Bremse in deiner Golfentwicklung werden?

Warum kann umkonstantes Putten, wenn es eine Schwäche im Spiel ist, nicht nur zur Spaßbremse sondern zu DEM Hindernis deiner Handicap Entwicklung werden?  

Und eines gleich vorweg: es ist definitiv KEINE Frage das Könnens oder Talentes, gutes Putten ist für jeden, absolut jeden rasch erreichbar.

Stell dir einfach einmal die Frage: wie geht es Dir mit Deinem Putten?

 

Sehen wir uns einBeispiel aus der Natur an:

 

Aus dem Pflanzenwachstum kennen wir den Begriff des limitierenden Faktors.

Wenn von den 3 wichtigsten Nährstoffen – neben Wasser, Sonne guter Boden und Sonne auch nur einer dieser drei wichtigen Wachstumsfaktoren nicht ausreichend vorhanden ist, wächst die Pflanze nur solange es dieser Limitfaktor zuläßt. 

Egal wieviel sonst noch von den anderen Tellen vorhanden ist, das Wachstum hört dort auf, wo der kleinste dieser Faktoren endet – er limitiert das Wachstum und Gedeihen der Pflanze.

 

Zurück zum Golfspiel: Die 5 Spiele im Spiel

Unser Spiel besteht aus 5 Teilen: Abschlag, Langes Spiel mit HOLZ & Hybrid, Eisen, das Kurze Spiel  und Putten. 

Ähnlich einem sportlichen Fünf-Kampf wird nur derjenige Golfspieler erfolgreich sein, der alle 5 Bereiche gleichermaßen entwickelt. Ansonsten steht er / sie beim „Limitfaktor“ an – Frust, vergebene Turnierrunden inklusive.

 

Warum wird das Putten bei vielen Freizeitgolfern zum limitierenden Faktor?

 

1. Das Putten hat einen Anteil von 40-45% aller Schläge – wenn ich hier nicht sicher bin, kostet mich das 1:1 Schläge, Freude und wird zur mentalen Belastung.

9 von 10 Golfspielern spielen einen Putter, der Ihnen bei den 3 wichtigsten Faktoren keine Konstanz ermöglicht: kein konstanter gerader Ballstart , Fehlausrichtungen zum Ziel (Loch)  und keine Längenkontrolle.

Stell Dir einmal vor, was es für Dich bedeuten würde, der eine Spieler von 10 zu sein, der sein Putten zu einer Stärke entwickelt hat. Welche Runden, wieviel Spaß beim Golf wären da möglich?

Jede Verbesserung im Putten ist 1:1 eine Verbesserung im Score! Bedenke: Je Runde sind 36 Putts berechnet, für Pro’s wie für uns Freizeitgolfer, jeder Putt darüber ist ein echter Nachteil, jeder Putt unter 36 ein echter Vorteil!

2. Unnötig verschobene Putts werden – ähnlich ungezwungene Fehlern im Tennis – immer mehr zur mentalen Last – Unsicherheit, aufkommender Druck auf der Runde beginnen zu keimen, sogar die gefürchteten Yips können entstehen.

3. Wenn das Putten eine Schwäche ist, verlieren viele auch die Lust zu trainieren – wozu auch? Oft genug ist das Einputten auf dem Übungs-Grün erfolgreich – auf dem ersten Grün wird ein wichtiger Putt verschoben – schon steigt der mentale Druck! „Lass ihn nicht zu kurz, diesen Ball bringt doch jeder rein,, der erste Putt muß klappen“ – solche und ähnliche mentale Blockaden bauen sich auf.

 4. Überbewertung des langen Spiels: viele von uns trainieren hauptsächlich das lange Spiel. Das hat auch seine Berechtigung, immerhin gilt es Distanzen zu überwinden um endlich auf dass Grün zu kommen. Beachte: die meisten Freizeitgolfer haben ein langes Spiel das DEUTLICH besser als Ihr Handicap ist! Deshalb geht mit jedem verwerteten Putt sofort der Score runter!

 

Wie kannst Du nun den Limitfaktor Putten zu einer Putt-Stärke verwandeln?

1. Prüfe Deine Puttquote: wieviele Putts kannst du aus einem 3/4 m, aus 1 und 1,5 m  wirklich verwerten? Ab welcher Entfernung um Loch gerätst Du in 3 Putt Gefahr, weil der erste Putt nicht unter 1m beim Loch landet? Führe eine Statistik darüber in Runden, vor allem Turnierrunden.

Als erstes kannst du auch auf einem Übungsgrün bei mittlerer Neigung je 24 Bälle je Entfernung  ins Loch spielen und danach aus 6m, 9m und 12m je 12 Bälle putten – wieviele 3-Putts sind dabei?

2. Überprüfe Deinen Putter beim Experten – ist er ein Gerät aus dem Regal und nicht wirklich an Deine Biomechanik, an Dein Sehen, Dein Spüren angepaßt, ist er in 9 von 10 Fällen verantwortlich für Deine Putt-Schwäche. (einen kostenlosen Puttercheck, Dauer 10 min, kannst du gerne hier anfragen: mybestputts@gmail.com)

3. Stell dir folgende Fragen: bei kurzen Putts bis 1,5m – auf welche Seite gehen meine verschobenen Putts vorbei? Wo gelingt mein Putten grundsätzlich besser – auf langsamen, mittleren oder schnellen Grüns? Das zeigt Dir wie gut Deine Längenkontrolle eingestellt ist.

4. Zum Putt Training selbst: trainiere 3/4 Deiner Zeit auf dem Putting Grün Putts unter 1,5m – dort spielt die Musik, dort brauchst Du die größte Sicherheit, denn gerade kurze Putts sichern dir den Vorsprung im Spiel und bringen mit Scramblen wichtige Punkte. Für Trainingstipps empfehle ich Dir mein Buch „30 Score Breaking Games“ 

Ich hoffe ich konnte Dich inspirieren, Dein Golfspiel einmal aus einem anderen, ganzheitlichen Blickwinkel zu sehen und freue mich auf Dein Feedback! 

 Alles Gute inzwischen und : make more putts, denn besser Putten heißt besser Golf spielen!

 

Karl-Heinz

Certified EDEL Putter Fitter

zertifizierter Golf Mentaltrainier

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Ich stand vor 3 Jahren bei HCP -21 wirklich an, als ich mit Karl-Heinz einen Termin vereinbart habe. Mein Ziel war durch einen massgeschneiderten EDEL Putter mein Handicap auf -18,5 zu senken.

Am Ende der Saison waren es – 16,9, ein Jahr später -14, heute spiele ich -12.

Das konstante Putten ist ein Säule in meinem Spiel geworden, ich kann mich im Training jetzt auf andere Bereiche konzentrieren und konnte so mein gesamtes Spiel weiterentwickeln.

Ich kann das jedem empfehlen, der spürt, daß noch viel mehr in ihm steckt! Und Spaß macht es obendrein!“

Michael P., Wien, HCP -12.: